
Aufstiegsrouten im Spitzingseegebiet
Außerhalb der bayerischen Ferien dürfen die Pisten am Taubenstein von Montag bis Mittwoch zum Aufstieg genutzt werden. Die Pisten im Stümpflinggebiet dürfen während der Betriebszeiten nur zur Abfahrt genutzt werden.
Das Taubensteingipfelstüberl hat außerhalb der Ferien Montag und Dienstag ab 10.00 Uhr geöffnet und bietet an diesen beiden Tagen Tourengeherabende an. Die Maxlraineralm und die Raukopfhütte am Taubenstein haben jeden Mittwochabend für Tourengeher geöffnet.
Ein Beitrag von der Brauneck Bergbahn zum Thema: Gefahren bei Pistenarbeiten
Bei Fragen zu den ausgewiesenen Routen oder nachstehenden Regeln wenden Sie sich bitte an den Deutschen Alpenverein e.V.
Die DAV-Regeln für Skitouren auf Pisten
1. Aufstiege und Abfahrten erfolgen auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung.
2. Aufstiege nur am Pistenrand vornehmen (FIS-Regel Nr. 7). Dabei hintereinander, nicht nebeneinander gehen. Auf den Skibetrieb achten.
3. Besondere Vorsicht vor Kuppen, in Engpassagen, Steilhängen, bei Vereisung und beim Queren der Pisten. Keine Querungen in unübersichtlichen Bereichen.
4. Keinesfalls gesperrte Pisten begehen. Lokale Hinweise und Routenvorgaben beachten.
5. Größte Vorsicht und Rücksichtnahme bei Pistenarbeiten. Bei Einsatz von Seilwinden sind die Skipisten aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es besteht Lebensgefahr.
6. Frisch präparierte Skipisten nur in den Randbereichen befahren. Bei Dunkelheit stets mit eingeschalteter Stirnlampe gehen, reflektierende Kleidung tragen.
7. Auf alpine Gefahren, insbesondere Lawinengefahr, achten. Keine Skitouren in Skigebieten durchführen, wenn Lawinensprengungen zu erwarten sind.
8. Skitouren nur bei genügend Schnee unternehmen. Schäden an der Pflanzen und Bodendecke vermeiden.
9. Rücksicht auf Wildtiere nehmen. Bei Dämmerung und Dunkelheit werden Tiere empfindlich gestört. Hunde nicht auf Skipisten mitnehmen.
10. Regelungen an den Parkplätzen sowie Parkgebühren respektieren. Umweltfreundlich anreisen.
FÜNFZEHN MINUTEN.....
... in dieser Zeit besteht für einen Verschütteten die größte Überlebenschance. Davon fallen ca. 3-5 Minuten auf die reine Suchzeit inklusiv der genauen Ortung mittels Lawinensonde. Verbleiben noch 10 Minuten für das effiziente und schnelle Ausgraben des Verschütteten. Das hat nur Erfolg, wenn man alle Handgriffe vorher vertieft und geübt hat! In unseren chronologisch aufeinander aufbauenden „Lawinenworkshops“ erlernen Sie unter der Anleitung staatlich geprüfter Bergführer, was genau im Ernstfall abseits der Piste zu tun ist und wie es - noch viel wichtiger - erst gar nicht so weit kommt.
Nehmen Sie sich einen Tag Zeit an Ihrem Lawinen-Know How zu arbeiten - denn Sicherheit geht vor!

